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RLP: Millionen-Schaden durch Corona-Betrug

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LKA ermittelt in mehreren Fällen

Wie viele haben die Corona-Soforthilfen genutzt um sich illegal zu bereichern? Beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ist bis jetzt in 217 Fällen Strafanzeige wegen Subventionsbetrugs erstattet worden. Die Schadenssumme liegt bei rund 1,63 Millionen Euro. Dabei drehen sich die Anzeigen vor allem um Personen, die mit falschen Angaben an Corona-Soforthilfen gekommen sind. Die Anzeigen sind dabei von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz erstattet worden, die für die Auszahlung der Soforthilfe zuständig ist. Weitere 61 Strafanzeigen erstattete die ISB aufgrund von Subventionsbetruges gegen unbekannte Täter. Diese hatten gefälschte Kopien von Ausweisen und Gewerbeanmeldungen bei der Beantragung der Soforthilfe eingereicht. Hier kam es jedoch zu keinem finanziellen Schaden, da der Betrug von der Bank noch rechtzeitig bemerkt wurde.